2026
Version IX (am Jahresanfang 2026)
2 Marder werden
20 Rabenkrähen fressen
20 Rabenkrähen werden
202 Florfliegenlarven fressen
202 Florfliegenlarven werden
2026 Läuse fressen
und so fort
und in den Jahren davor
Fressen und Gefressenwerden
ist die Lehr
dass es bei Menschen anders sei
eine Mär
man frisst mit Missgunst
und mit Empathielosigkeit
und mit Ungerechtigkeit
und mit Hass
und mit Geld
und mit Macht
und mit Waffen
wer Heile-Heile glaubt
ist ein Tor
1.1.2020, 31.12.2020, 1.1.2021, 10.10.2023: Umstellung Verse der vorletzten Strophe, 2025: Jahresaktualisierung
Die ersten 3 Strophen / 6 Verse (mit dem Verb im Präsens, also "fressen") sind als "2020" am 1.1.2020 geschrieben; sie waren meine Gedanken am Neujahrstag 2020 und sind meine Gedanken zu jedem neuen Jahr. Die Aussagen sind zwar trivial, aber ernst gemeint; sie sind eine Beschreibung des Prinzips Leben - Fressen und Gefressenwerden (tatsächlich und im übertragenen Sinn) / Werden (bzw. Sein) und Vergehen -, also der in jedem (neuen) Jahr = immerzu bestehenden rauen Wirklichkeit. Die ersten 3 Strophen sind ein eigenständiges Gedicht (= Version I). Die Änderung des Verbs in den ersten 3 Strophen in Futur I und die Ergänzungen erfolgten zu den genannten späteren Zeitpunkten.
2026
Version XIV-I (am Jahresanfang 2026)
2 Marder werden
20 Rabenkrähen fressen
zuvor werden
20 Rabenkrähen
202 Florfliegenlarven fressen
wiederum zuvor werden
202 Florfliegenlarven
2026 Läuse fressen
und so fort
und in den Jahren davor
Fressen und Gefressenwerden
ist die Lehr
dass es bei Menschen anders sei
eine Mär
wer Heile-Heile glaubt
ist ein Tor
man frisst mit Missgunst
und mit Empathielosigkeit
und mit Ungerechtigkeit
und mit Hass
und mit Geld
und mit Macht
und mit Waffen
1.1.2020, 31.12.2020, 1.1.2021, 10.10.2023: Umstellung Verse der vorletzten Strophe, Wechsel letzte/vorletzte Strophe, 2025: Jahresaktualisierung