In meinem Garten
Immerzu gehe ich in meinem Garten spazieren.
Er ist sehr groß und niemand anderes wird ihn je betreten,
Viel Mühe ist mit ihm verbunden, die Pflanzen brauchen Pflege.
Und der Garten ist so groß.
Stattliche Bäume, und andere, stehen in meinem Garten.
Gleichgültig liegengelassenes Geäst bringt mich zu Fall,
wilde Triebe zerstören alle Harmonie. Aber
gerne. Sehe ich mir die immerblühende Pracht an.
Und der Garten ist so groß.
Die blutrote Rose! Herrlich. Ein himmlischer, alles vergessender, Anblick.
Ich möchte sie berühren – kann nicht – ihre Zärte spüren – ich kann nicht.
Auf sattgrüner Wiese steht sie. Ein Traum. Inmitten Hecken von Dornen.
Und der Garten ist so groß.
14./15.02.1982, 3.10.23: Kommaweglassung