Gedichte – Andreas Chilinski

Andreas C.

Taumel ins gleißende Licht

Taumel ins gleißende Licht

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Ein Vogel flog weit durch den Wald,

die Bäume groß und voll von Astwerk,

dass sie wehrten ihm den Flug hinaus in die Höh'.

Der Vogel wollt' zu seinem Schatz,

die Hochzeit soll bald sein,

doch ach, die Kronen halten ihn,

dass er nicht rasch zu ihm kann.

So muss er durch dies' wild Gezweig

hindurch, es ist sehr weit, zu sehen

seine Vogelbraut – nichts, das ihn hindern kann.

Sie ruft ihn, welch ein Liebesklang, zieht ihn: immer mehr,

ach, wär' er doch schon dort; und könnte, müd',

unter ihren Flügeln ruh'n, sich betören lassend.

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25.07.1982

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