Oh Sonne, hell und klar,
erfasst
von ihren wärmenden Strahlen
weiß ich
mir friert nimmermehr.
Carmen, gegebenes Du,
ich sehe uns beide hinträumen.
Wo bleibt da Gerechtigkeit,
wo Verstand,
die Flamme der Liebe, Geliebte,
ist zu mir entbrannt,
gegossen, oh Heiligkeit,
oh Himmel, oh Heer,
ins empfangende,
schreiende Meer.
Ich liebe Dich, Carmen,
ich schreie nach Dir,
brauche Dich, Ewigkeit,
Herrlichkeit, Schein
– mein funkelnder Stein –
ich halte Dich fest
wie unser Kind,
wie mein Kind.
23./25./26./29.08.1983