Lied zur Ruh'
Ins Nichts, ins Nichts
werd' ich entschweben.
Mein Herz:
Hör' auf zu beben!
Vergehen, ja vergehen
werd' ich in einem Nu.
dann hab' ich Ruh'.
Entschweben werde ich,
entschweben,
ins Nichts.
Entschweben werde ich
dem Leben: Ins Nichts!
Mein Herz: Hör auf zu beben!
Hör auf zu beben!
Mein Herz:
Vergiss die Welt,
verlass' das Nied're!
Siege! Siege!
Zum Licht, mein Herz,
steig' auf, steig' auf!
Mein Herz:
V o l l e n d e t i s t d e r L a u f !
Kein Sein: kein Leiden,
kein Kämpfen, kein Streiten!
Mein Herz: Frohlocke! Hör' zu:
N u n h a b e n w i r R u h ' .
Titel inspiriert von Herbert Grönemeyer "Komm zur Ruhr".
Text inspiriert von Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 2 c-Moll, "Auferstehungs-Sinfonie", 5. Satz.
Autoren der verwendeten Passagen:
"Ruh": Friedrich Gottlieb Klopstock (aus: Die Auferstehung),
"mein Herz", "Hör' auf zu beben!", "zum Licht", "werd'/werde ich entschweben": Gustav Mahler.