Gedichte – Andreas Chilinski

Andreas C.

Lied zur Ruh'

Lied zur Ruh'

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Ins Nichts, ins Nichts

werd' ich entschweben.

Mein Herz:

Hör' auf zu beben!

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Vergehen, ja vergehen

werd' ich in einem Nu.

Dann hab' ich Ruh',

dann hab' ich Ruh'.

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Entschweben werde ich,

entschweben,

zum Licht, zum Licht,

ins Nichts.

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Entschweben werde ich

dem Leben: Ins Nichts!

Mein Herz: Hör auf zu beben!

Hör auf zu beben!

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Mein Herz:

Vergiss die Welt,

verlass' das Nied're!

Siege! Siege!

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Zum Licht, mein Herz,

steig' auf, steig' auf!

Mein Herz:

V o l l e n d e t   i s t   d e r   L a u f  !

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Kein Sein: kein Leiden,

kein Kämpfen, kein Streiten!

Mein Herz: Frohlocke! Hör' zu:

N u n   h a b e n   w i r   R u h ' .

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5./7./11./12.01.2020

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Titel inspiriert von Herbert Grönemeyer "Komm zur Ruhr".

Text inspiriert von Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 2 c-Moll, "Auferstehungs-Sinfonie", 5. Satz.

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Autoren der verwendeten Passagen:

"Ruh": Friedrich Gottlieb Klopstock (aus: Die Auferstehung),

"mein Herz", "Hör' auf zu beben!", "zum Licht", "werd'/werde ich entschweben": Gustav Mahler.

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